Werbegeschenke beeinflussen 4,3 Prozent der deutschen Wähler

Wahlen in Deutschland: der Wettsieger steht fest

Die Wetten sehen Bundeskanzlerin Angela Merkel als klare Siegerin mit der Quote 1.01 / 15.0 vor Martin Schulz. Doch wieviele  Sitze welchen Parteien zufallen werden wir erst am Sonntag wissen.

Interessant ist die Erkenntnis, dass gemäss Umfrage von shoppingvorteil.de rund 4,3 Prozent der Wähler ihre Entscheidung aufgrund von Wahlgeschenken fällen werden. Dieser Stimmenanteil kann das Zünglein an der Waage im Koalitionspoker und somit grossen Einfluss auf das “wie weiter” in der Wirtschaftspolitik haben. Und somit die Richtung deutscher Börsen massgeblich beeinflussen. Der Ausgang wird keinesfalls so klar wie bei den französischen Präsidentschaftswahlen sein.

Wahlen in Frankreich: Wirtschaftsprogramm klar definiert – Börsen reagieren euphorisch

Präsident Macron stand klar vor seiner Wirtschaftspolitik mit den Kernpunkten

  • Senkung der Unternehmenssteuer von 33 auf 25 Prozent
  • Zementierung der bisherigen Wochenarbeitszeit von 35 Stunden
  • Investierungen der öffentlichen Hand von EUR 50 Mrd. in fünf Jahren in Aus- und Weiterbildung, erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Gesundheitswesen…
  • Einsparungen von EUR 60 Mrd. bei den Staatsausgaben (inkl. Gesundheitswesen)

Klar, dass die mutmasslichen Gewinner solcher Programme jubeln. Nach der Wahl applaudierte der CAC  40 mit einem Kursfeuerwerk. Die Börsen leben von Erwartungen. Ob diese tatsächlich real werden steht auf einem anderen Blatt. Die meisten Aktien des französischen Leitindexes notieren auch drei Monate nach den Wahlen nahe an ihren Jahreshöchstständen oder 10 bis 15 Prozent unter ihren Hochs der vergangenen 52 Wochen. Einzig sieben Titel weisen im Beobachtungszeitraum eine negative Performance auf. Sinnigerweise führt der Luxusartikelproduzent Kering S.A. (+81,92 Prozent) die Performancegewinner an, gefolgt von den Grossbanken Crédit Agricole (+69,72 Prozent) und Société Générale (+50,74 Prozent).

Unsicherer Ausgang der Regierungszusammensetzung verunsichert deutsche Börsen

Der DAX 30 zeigt das Spiegelbild unsicherer Investoren. Seit Jahresbeginn konnte der deutsche Leitindex nur um +9,84 Prozent zulegen (52-Wochenperformance: + 20,42 Prozent). Der Handel beschränkte sich vor allem auf Spezialsituationen und Themen-Werte wie die Lufthansa, Deutsche Bank und Commerzbank. Generell brachen die Umsätze in den vergangenen Tagen ein. Indikatoren weisen auf Portfolio-Bereinigungen hin. Offensichtlich stellt sich der Markt nächste Woche auf ein “déjà-vu” (alles geht weiter wie bisher) ein. Auch bei den deutschen Börsen geht es nur um Erwartungen der Börsianer. Um nichts weiter.

Text: Radovan Milanovic


Presseemeldung von Shoppingvorteil.de

“3,3 Prozent der Deutschen lassen sich bei der Bundestagswahl durch Werbegeschenke beeinflussen

Die heiße Phase des Wahlkampfs ist im vollen Gange, denn am 24. September 2017 ist Bundestagswahl. Traditionell suchen Parteien und Politiker in den Wochen zuvor mittels Wahlwerbung und Werbeständen den direkten Kontakt zur Bevölkerung und gehen aktiv auf Stimmenfang. Dass Werbegeschenke im Wahlkampf ein wichtiges Hilfsmittel sein können, zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Schnäppchen-Portals Shoppingvorteil.de: 4,3 % der Wähler lassen sich bei der Bundestagswahl 2017 von Werbegeschenken beeinflussen.

71,5 % der insgesamt 1.008 Studienteilnehmer planen ihr Stimmrecht zur Bundestagswahl 2017 in Anspruch zu nehmen. Dieser Anteil entspricht der Wahlbeteiligung vor vier Jahren. Überdurchschnittlich hoch ist laut der Umfrage im Auftrag von Shoppingvorteil.de (
www.shoppingvorteil.de) die Wahlbeteiligung bei der Generation 55+. 83,2 % der Befragten in diesem Alter gaben an, wählen zu gehen.

Der überwiegende Anteil der Studienteilnehmer ist sich sicher, dass Werbegeschenke ihre Entscheidung bei der Bundestagswahl 2017 nicht beeinflusst. Dennoch geben 9,2 % der Männer und 5,8 % der Frauen zu, dass ihnen eine Partei sympathisch ist, wenn sie von dieser ein Werbegeschenk erhalten. Parteien können demnach mittels kleiner Aufmerksamkeiten relevante Sympathiepunkte gewinnen. Vor allem Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren lassen sich von den Give-Aways beeinflussen: Jeder fünfte männliche Teilnehmer in diesem Alter gibt zu, dass eine Partei bei ihm durch Werbegeschenke an Sympathie gewinnt.

Ein Unterschied in den Altersgruppen ist auch im Ausmaß des Zuspruchs zu erkennen: Junge Wähler freuen sich mehr über Werbegeschenke als ältere. So gaben lediglich 6,6 % der Wähler über 55 Jahre an, sich stark oder sehr stark über Werbegeschenke zu freuen, wohingegen 15,3 % der Gruppe 18 bis 24 Jahre diese Aussage traf. Welcher Artikel am meisten begeistert, darüber sind sich die Befragten einig: Mehr als ein Drittel aller Studienteilnehmer wünscht sich einen USB-Stick (37,9 %), gefolgt von gratis Kaffee (10,2 %) und Kugelschreiber (9,3 %).

Doch lassen sich die Wähler von der Sympathie zu einer Partei leiten? 5 % der Frauen und 3,8 % der Männer geben offen zu: Werbegeschenke der Parteien haben einen Einfluss darauf, wo sie am 24. September ihr Kreuz setzen. Demnach können die kleinen Aufmerksamkeiten der Parteien auch die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 beeinflussen. Was bleibt, ist die Frage, welche Partei am Ende die meisten Kontaktpunkte zur Bevölkerung knüpfen kann, um die entscheidende Mehrheit zu erhalten.

Die repräsentative Umfrage wurde im August 2017 mit 1.008 Teilnehmern im Auftrag des Schnäppchen-Portals Shoppingvorteil.de mit Hilfe von Google Surveys durchgeführt.

Lottmann PR
Elisa Furkert
Rungestraße 9
10179 Berlin
Tel.: 030 275 912 62
eMail: e.furkert@lottmann-pr.de”

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