USA – Steuervögte schlagen bei Amazon-Händlern zu

Verkaufsteuer für Amazon’s FBA Verkäufer

In verschiedenen Bundesstaaten der USA untersteht der Online Handel durch Händler einer Verkaufssteuer, ähnlich der Börsenumsatzsteuer an Börsenplätzen. Die Steuer betrifft Anbieter, welche die Amazon FBA- (Fulfilment by Amazon)Dienstleistung beanspruchen. Solche Händler können bei Amazon angebotene Artikel an lokale Lager senden. Bei Bestellungen (Käufe) durch Kunden werden diese abgerufen und durch die Logistik von Amazon verpackt und versandt. Eine Zusatzdienstleistung durch Amazon ist gar der telefonische Kundendienst mit den Käufern.

Amnesty für rückwirkende Forderungen läuft am 17. Oktober ab

Der Umsatz von FBA-Dienstleistungen soll in 2016 rund USD 2,0 Mrd. gewesen sein (doppelt so viel wie in 2015). Bereits im Februar kündigte Amazon an, ihren Kunden die Verkaufssteuern (wo notwendig) zu belasten und direkt an die Steuerbehörden weiter zu leiten. Ursprünglich wollten die Steuerbehörden auch rückwirkend rund USD 2,0 Mrd. an die Steuern einfordern. Noch sind diese Forderungen nicht vom Tisch. Im Sinne eines Kompromisses einigten sich einige Bundesstaaten darin, dass jene FBA-Händler, welche sich bis zum 17. Oktober 2017 bei den Behörden registrieren von der Amnestie profitieren. Den genauen Wortlaut dieses Steuerprogramms finden Sie unter diesem Link.

Text: Radovan Milanovic

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