Umfrage bestätigt, Deutsche sind mit der Sozialpartner Rente zufrieden

Am 01. Juni 2017 beschloss der Bundestag das Betriebsrentenstärkungsgesetz. Das Gesetz trat am 01. Januar 2018 in Kraft. Es sieht die Verbreitung der Betriebsrente in kleineren und mittleren Firmen vor, welches Geringverdienende mit Zuschüssen unterstützt. Betriebs,  und andere freiwillige  Für Arbeitnehmer bis zu monatlichen Einkommen von EUR 2.200 steuert Bonn EUR 144 an den Arbeitgeberzuschuss von EUR 480 bei.

Als Folge des schwierigen Zinsumfeldes mildert der Gesetzgeber die Verpflichtungen seitens der Arbeitgeber. Die Arbeitgeber-Garantien betreffen nicht mehr künftige Betriebsrenten sondern beschränken sich auf die geleisteten Beiträge. Einzig wenn der Begünstigte die Beiträge über eine Entgeltumwandlung anspart, steht der der Arbeitgeber in der Pflicht zur Zahlung eines Zuschusses. Dieser beträgt 15 Prozent des Sparbeitrages, falls der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialbeiträge spart. Der Gesetzgeber sieht eine lange Übergangszeit vor: Für Neuverträge gilt die Regelung ab 2019, für bestehende Verträge ab 2022.

Repräsentative Umfrage zur Akzeptanz der betrieblichen Altersvorsorge

Das Versorgungswerk MetallRente gab eine Studie in Auftrag welche zwischen dem 24. November und dem 06. Dezember 2017 durch Kantar Public (Infratest) bei 1.000 Telefoninterviews in Privathaushalten in Deutschland durchgeführt wurde. Die Stimme aus dem Volk ist für Politik und Wirtschaft gleichermassen wichtig, um auszuloten, inwieweit die Arbeitnehmer die Betriebsrente goutieren und hinter ihr stehen.

Positive Umfrageergebnisse überraschen

  • 83,7 Prozent der Befragten begrüssen eine stärkeres Engagement der Sozialpartner
  • 57,7 Prozent wünschen einen automatischen Beitritt der betrieblichen Altersvorsorge
  • 81,5 Prozent würden eine obligatorische Altersvorsorge befürworten, bei dem auch die Arbeitgeber ihren Beitrag dazu leisten

Tiefe Marktrenditen führen zum Umdenken

  • 63 Prozent der Umfrageteilnehmer würden auch eine fluktuierende Rente akzeptieren, falls diese erheblich höher als die garantierte 0,9 Prozent anfallen würde
  • Nur 37,6 Prozent beharren auf der garantierten Rendite, würden jedoch auch tiefere Garantie-Renditen akzeptieren
  • 37,1 Prozent wären offen für eine Rente ohne garantierte Höhe, jedoch in Erwartung deutlich höherer Renten

Die Befragungsergebnisse deuten darauf hin, der Bevölkerung bewusst ist, dass Rendite nur auf Kosten von Risiko zu erwirtschaften sind. Und dass Garantien nicht an einen Automatismus gebunden werden können.

Text: Radovan Milanovic

Auszug  der Pressemeldung von:

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