Smartphone Shopping, wachsender Trend und Teil unseres Konsumverhaltens

Smartphone Shopping ist ein wachsender Trend, welcher immer mehr Teil unseres Konsumverhaltens geworden ist. In 2018 haben bereits rund ein Viertel aller Deutschen über Mobilfunkgeräte Einkäufe getätigt. In Bezug auf Mobile Commerce, zu dem auch Smartphone Shopping zählt, muss Europa im Vergleich zu Asien als Entwicklungs-Kontinent bezeichnet werden. So werden in Korea bereits rund 60 Prozent der Einkäufe über digitale (drahtlose) Endgeräte getätigt. In der chinesischen Metropole Shanghai ziehen es einer Studie von Samsung zufole, 59 Prozent aller Konsumenten vor, während es in Tokyo nur 12 Prozent sind. Interessant sind die regionalen Unterschiede des Konsumverhaltens beim Smartphone Shopping: Während über 50 Prozent der Befragten in Shanghai Kleider über ihr Smartphone shoppen würden, sind es in Tokyo und San Francisco gegenüber nur rund 20 Prozent.

Ohne Smartphone kein shoppen? Bei Amazon & Co. stimmt das eigentlich schon heute – aber auch im Shop nebenan könnte das Teil der Zukunft sein. Jede Menge Apps auch im stationären Einzelhandel. Aber: Nicht zum Bestellen und der Lieferung nach Hause. In Zukunft ist das Phone im Geschäft im Einsatz, um zu schauen ob die fehlende Größe noch im Lager ist. Selbst beim Einkauf mit anfassen, anprobieren und im Spiegel ansehen geht bald nichts mehr ohne digitale Technik.

Natalia hat das richtige Teil gefunden. Der rote Rock soll es sein. Aber auf der Stange fehlt ihre Größe. Ein Fall für den Chatbot Detega. Der digitale Kaufberater prüft mit einer Portion künstlicher Intelligenz zum Beispiel, ob der richtige Rock im noch Lager liegt. Natalia kann in die Umkleide, der Rock kommt dank dank kurzer Info an die Verkäuferin dann direkt hinter den Vorhang.

Damit der digitale Shoppingassistent funktioniert, braucht er natürlich genaue, maschinenlesbare Daten aus dem Lager. Zum Beispiel Roboter Tory liefert genau das. Jede Nacht dreht er autonom seine Runden und scannt den Warenbestand mit Antennen und Kameras. Schon morgens vor Ladenöffnung ist die Inventur up to date.

Doch auch wenn etwas nicht im Lager ist, kann es dennoch anprobiert werden. Digital erweiterte Realität macht’s möglich. Selfie oder Foto der Hand – und schon werden Schmuck oder Uhren auf Arm oder Hals projiziert. Auch Diebstahl wird so eher schwierig.

Genau wie in dieser Innovation. Beim Eintritt in den Laden muss die Kreditkarte gescannt werden, oder ein anderes Zahlungsmittel wie Payment-App oder Konto-Karte.Dann kann der Kunde bequem einpacken, was er möchte. Der Shop nutzt Sensoren und Kameras – rechnet zusammen – kassieren ist nicht nötig. Seamless Checkout nennt sich, was nach Ladendiebstahl aussieht. Aber abgerechnet wird natürlich doch. Nur eben ohne, dass sich der Kunde kümmern muss.

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