Interessante Preisentwicklung deutscher Wohnimmobilien in 2018

Starke Nachfrage nach Wohnimmobilien – Metropolen weiter im Fokus

Eines der führenden Immobilienportale für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien, die www.immowelt.de (Immowelt AG), hat soeben das Kaufpreisbarometer für deutsche Wohnimmobilen 2018 mit Stand Januar 2019 veröffentlicht.

Wohnimmobilien, Immobilen Deutschland

Die Kernpunkte der Untersuchung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Münchens Immobilienpreise steigen weiter und erzielen neue Spitzenpreise: Die m2-Preise für Wohnimmobilien liegen bereits bei EUR 7.140
  • Die Metropolen stehen im Blickpunkt: So liegen die Angebotspreise für Häuser und Wohnungen in Frankfurt a.M. bei EUR 4.430 /m2. Die Preise in Stuttgart und Hamburg haben EUR 4.000 überschritten
  • Wohneigentum, ob Eigentumswohnung oder Wohnhaus: In 76 von 80 deutschen Grossstädten sind die Preise weiter gestiegen und erzielen Spitzenwerte
  • Besonders gesucht sind Objekte der Metropolregion Nürnberg: In Fürth, Erlangen und Nürnberg ziehen die Kaufpreise an
  • Die stärkste Preisentwicklung zeigt sich in ostdeutschen Grossstädten, allerdings von günstigen Basiswerten ausgehend
Immobilienpreisentwicklung – die fünf grössten prozentualen Zuwachsraten in 2018 (Quelle: immowelt AG)
m2 Preis in EURZunahme der Preise
in Prozenten
ChemnitzEUR 1.060+23 Prozent
SalzgitterEUR 1.230+23 Prozent
ErfurtEUR 2.130+21 Prozent
Halle (Saale)EUR 1.640+19 Prozent
FürthEUR 3.120+18 Prozent

Hohe Nachfrage nach Objekten in nordbayerischen Grossstädten

Die starke Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg in Nordbayern führte zu  Spitzenpreisen. So sind die Kaufpreise in Fürth (ca. 125.000 Einwohner) im Jahresvergleich um 18 Prozent auf EUR 3.120 / m2 gestiegen. In Erlangen um 11 Prozent (auf EUR 3.730). Verglichen mit der Situation im grösseren Nürnberg (+10 Prozent auf EUR 3.110). Begründet wird diese Preisentwicklung mit der steigenden Nachfrage nach Wohneigentum im Dreieck Nürnberg, Erlangen und Fürth mit geplanten Neubauprojekten.

Immobilienpreisentwicklung – die fünf kleinsten prozentualen Zuwachsraten in 2018 (Quelle: immowelt AG)
m2 Preis in EURZunahme der Preise
in Prozenten
AachenEUR 2.330+1 Prozent
HerneEUR 1.270+1 Prozent
LübeckEUR 1.460+1 Prozent
RecklinghausenEUR 1.450+1 Prozent
GöttingenEUR 2.410+2 Prozent

Käufer entdecken günstige Wohnimmobilien in Oststädten

Prozentual besonders starke Preiserhöhungen weisen Wohnimmobilien in Ostdeutschen Grossstädten auf. Erwähnenswert sind dabei die Zuwächse in Erfurt (+21 Prozent) und Leipzig (+17 Prozent). Die m2-Preise bewegen sich in diesen Städten nun auch bei rund EUR 2.000. Aber auch jene in Halle legten mit +19 Prozent (EUR 1.640) sehr stark zu.

Immobilienpreisentwicklung – folgende vier Städte erfuhren Preisrückgänge in 2018 (Quelle: immowelt AG)
m2 in EURAbnahme Preise
in Prozenten
LeverkusenEUR 2.210-6 Prozent
DarmstadtEUR 3.280-1 Prozent
HagenEUR 1.290-1 Prozent
MönchengladbachEUR 1.370-1 Prozent

Die Studie analysierte die Daten von 723.500 Immobilien-Inseraten von 80 deutschen Grossstädten mit über 100.000 Einwohnern, welche bei immowelt.de platziert worden sind. Dabei wurden nur die Angebote, welche vermehr nachgefragt wurden, basierend auf den Median Preisen der Vergleichsjahre, berücksichtigt.

Text: Radovan Milanovic
Quelle: immowelt.de
Bild: pixabay. Creator: Pexels

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