Gold – die (kleinen) Spekulanten liegen falsch

Entgegen der positiv – fundamental begründeten –  Markterwartung zeichnet sich bei den standardmässig gehandelten Goldoptionen ein eher gemischtes Bild:  Mit dem Löcherstopfen der EU-Pleitkandidaten durch die EU-Rettungsschirme und die weiteren Ankündigungen von Sparmassnahmen des fast bankrotten Spanien zog der Euro an, was zur Konsolidierung des Goldpreises führte.

Der Optionenmarkt – im Gegensatz zum Futuresmarkt – bei dem sich in der Regel vor allem die kleinen Spekulanten tummeln zeigt ein eindeutiges Bild: Positionen werden heruntergefahren. Denn die Politiker schwärmen wieder von “bald-geht’s-aufwärts”, “Krise? Gibt’s nicht”, “Euroland ist gestärkt”…Somit: Wieso Gold halten, wenn alles gut wird? Doch die Geschichte lehrt, dass die Masse (der Kleinanleger) immer falsch liegt, dass Investitions-Trends zu spät erkannt werden. In der Regel immer dann, wenn sie am Auslaufen sind und die Profis die Preise hochziehen, um optimale Gewinne einzufahren oder den Markt schlecht reden um zu tiefen Kaufkursen zu kommen.

Der Gold-Optionenmarkt – ein verlässlicher Indikator wohin die Reise gehen dürfte

Text: Radovan Milanovic

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