Edelmetallschrott – Anlageklasse der Zukunft

Seltene Erden (Rare Earth) sind gesuchter denn je und die Förderung wird immer teurer, da viele Minen ausgebeutet sind – „Rare Earth“ Mineralien sind die Basis vieler High-Tech Geräte wie Handys.

Seltene Erden sind immer rarer und können von den Anlegern nur in Form vielgeschmähter Zertifikate erworben werden. Deren Sicherheit wiederum von der Bonität des Zertifikatsemittenten und dem Geschäftsgang der investierten Minen abhängt. Verwaltungskosten und Gebühren minimieren zudem Gewinnsteigerungen für den Anleger. Während dieser die Risiken tragen darf. Per Saldo kassiert die Finanzbranche kräftig ab.

Seltene Erden

Unter seltenen Erden handelt es sich unter anderen um Cerium (Ce), Lanthanum (La) und Neodymium (Nd), welche für die Produktion von Katalysatoren verwendet wird. Gefördert werden Promethium (Pm) zur Herstellung von Miniatur-Nuklearbatterien und Messgeräte, Samarium (Sm) für Mikrowellenfilter, nukleare Anwendungen und Dauermagnete, Scandium (Sc) für Raumfahrt, nukleare Anwendungen, Beleuchtung und Halbleiter, sowie Yttrium (Y) für Kondensatoren, Radarsysteme und Supraleiter, um nur die wichtigsten zu nennen. Investitionen in Minengesellschaften dieser Mineralien/Metalle sind oft risikoreich. Die Alternative:

Direktinvestition in Edelmetallschrott billiger als Edelmetallkäufe

Das Recycling von Edelmetallschrott ist günstiger und sinnvoller als die Förderung der einzelnen Schrottkomponenten. Beim Kauf von Edelmetallen über Edelmetallschrott erwerben Sie Investitionen in Edelmetall zu einem Diskont zum Marktpreis. Der Rabatt zum Marktpreis deckt die Raffinierungskosten der Edelmetalle ab.

Elektronikschrotte fallen bei der Verwertung elektronischer Geräte an. Sie sind ein in sich inhomogenes Recyclingmaterial. Die Ankaufspreise von Edelmetallschrott richtet sich nach den enthaltenen Metallgehalten, wobei die jeweiligen Gold-, Silber-, Palladium, Kupfergehalte… von Bauteil zu Bauteil, von Leiterplatte zu Leiterplatte und von Chip zu Chip unterschiedlich sind. Elektronische Bauteile weisen je nach Anwendung verschiedene Metalle und Reinheit auf. Elektronikschrott wird qualitativ durch Sortierkriterien definiert.

Investitionen in Edelmetallschrott und ihre Vorteile

• Diskreter Kauf – aber auch Verkauf – zu transparenten Marktpreisen
• Investoren partizipieren 1:1 an den Kurssteigerungen des Marktes
• Kleiner Platzbedarf für Lagerung
• Selektionsmöglichkeit je nach Edelmetallgehalt
• Individuelle Investitionsbeträge möglich

Preisbeispiele (Ankaufspreise von Schrotthändlern) einiger Sortierkriterien von Edelmetallschrott (per Kilo)

• Leiterplatten Klasse 1 A: Leiterplatten mit galvanisch vergoldeten Kontakten, dicht platzierten Chips aus Grossrechnern und Servern: EUR 6,90
• Leiterplatten Klasse 1 B: Leiterplatten aus Computern mit sichtbaren Vergoldungen, edelmetallhaltige Chips und Transistoren: EUR 6,00
• Leiterplatten Klasse 1 C: Motherboards, sowie Leiterplatten 1 A und 1 B mit Aluminiumanhaftungen: EUR 4,80
• Leiterplatten Klasse 2 A: Leiterplatten aus Industriegeräten, die kaum sichtbare vergoldete Kontakte, jedoch edelmetallige Kontakte aufweisen: EUR 2,00
• Leiterplatten Klasse 2 B: Leiterplatten aus Industriegeräten, die kaum sichtbare vergoldete Kontakte, jedoch kaufm edelmetallige Kontakte zeigen: EUR 1,30
• Leiterplatten Klasse 3: Platinen mit grossen Bauteilen wie Kondensatoren und Trafos: EUR 0,30
• Goldstecker: Anschlussstecker mit sichtbar vergoldeten Kontakten (Flugzeug- und Militärtechnik). Der Goldgehalt ist wesentlich höher als bei PC-Steckern: EUR 4,00 bis EUR 50,00
• Handy-Leiterplatten: Platinen aus Handys, Smartphones mit edelmetallhaltigen Bauteilen: EUR 16,00
• Handy und Smartphones, komplett und unzerlegt: EUR 9,00
• CPU Keramik Goldcap: Goldcap Prozessoren, Keramikprozessoren: EUR 180,00
• CPU Keramik: CPU Intel, AMD Prozessoren: EUR 120,00
• CPU Plastik Prozessoren: Aus Computern und Notebooks: EUR 28,00 bis 68,00
• RAM-Speicher: Arbeitsspeicher aus Computern und Industrierechnern: EUR 20,00 (mit Goldkante), EUR 7,50 (mit Silberkante)
• …

finanzmag.com wünscht Ihnen erfolgreiches Investieren.

Text: Radovan Milanovic

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