Das Formula-e Autorennen in Zürich, die Technologie-Demonstration von ABB und Mercedes

Mercedes und ABB können ihr Know -how testen und ausbauen

Mit dem Formula-e Autorennen am 10. Juni 2018 als

Quelle: ABB – ABB FIA Formula E Championshio in Zurich

Julius Bär Zurich e-Prix 2018 in Zürich werden im e-Motorrennsport neue Akzente gesetzt. Beim e-Rennen werden neue Technologien eingesetzt und die gewonnenen Erfahrungen für die künftige Generation von e-Fahrzeugen gewonnen. Die beteiligten Autohersteller gewinnen dank solchen Anlässen immer mehr Know-how in Bezug auf leistungsfähigere Batterien welche grössere Reichweiten der Fahrzeuge versprechen. Und die Veranstalter versichern, dass am Start des Stadtrennens sowohl die schnellsten als auch die technisch am weitesten fortgeschrittenen Fahrzeuge teilnehmen werden.

Zu den grössten Sponsoren namhafte Vertreter der Auto- und der Tech-Industrie:

  • Mercedes EQ, die Produkt- und Technologiemarke, welche Elektrofahrzeuge und Services von Mercedes-Benz vermarktet. Aus diesem Grunde tritt die Gesellschaft als Sponsor der europäischen E-Prix der ABB FIA Formel e-Meisterschaft auf. Daimer-Aktien schlossen bei EUR 62,35 (unverändert)
  • Für ABB, den schweizerische Energie- und Automatisierungskonzern, bietet der Anlass eine einmalige Gelegenheit mittels einer Demonstrations-Show ihre Technologien vorzustellen. ABB ist eine globaler Leader im Energiemanagement sowie der Technik von Schnellladestationen. Soeben präsentierte das Unternehmen die schnellste Ladestation überhaupt, der Terra HP. Mit Terra HP kann ein e-Auto in nur acht Minuten für eine Reichweite von 200 km geladen werden. Mit dem Aufkommen der e-Mobilität kann der Konzern seine globale Marktführerschaft weiter ausbauen. ABB Formula bietet dem Konzern eine optimale Plattform um e-Mobilität- und Digitalisierungs-Lösungen zu erproben und anzuwenden. Auf diese Weise kann ABB seine Technologie weiter entwickeln. ABB-Papiere notieren bei EUR 19,48 (-1,4 Prozent)

Die e-Auto Industrie ist bereit, doch die Konsumenten zögern weiter

In der Zwischenzeit sammeln die grossen im Automobilgeschäft auf Feldversuchen Erfahrungen für die Weiterentwicklung ihrer Technologien. Bis heute konnten sich die Konsumenten mit den ersten e-Mittelklasswagen wie den Nissan Leaf (ab 2012 in Deutschland erhältlich), Smart Forfour, Renault Zoe (ab Juni 2013), Ford Focus Electric (ab 2013), Mercedes Benz B-Klasse Electric Drive (seit 2014)… noch nicht richtig anfreunden. Solange der grösste Schwachpunkt, das Problem der bescheidenen Reichweite gelöst ist, bleiben sie auf der Seitenlininie.

Doch bald kommen Prestige e-Autos wie der Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid oder der der Audi e-tron auf den Markt. Beide Modelle werden in 2018 und der Concept iX3 von BMW in 2020 angeboten. BMW und Mercedes wollen mit Hilfe ihrer R&D-Abteilungen den Tesla S (Kostenpunkt EUR 70,000) ausstechen und im Luxus-Preissgement technisch ebenbürtige Fahrzeuge anbieten. Die Amerikaner kämpfen einerseits mit technischen Problemen ihrer Fahrzeuge im Automatik-Modus, als auch mit dem Verfehlen der Produktionsziele der S-Reihe. Somit verliert Tesla mehr und mehr an Terrain gegenüber der globalen Konkurrenz (TSLA: USD 319,50, +9,7 Prozent). China’s Start-up NIO ist denn auch schon in den Startlöchern um mit seinen e-Autos im Luxussegment die USA und Europa zu überrollen. Denn NIO’s Preise betragen nur rund 30 bis 40 Prozent der Kosten für Tesla-Autos.

Text: Radovan Milanovic

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